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	<title>erziehenswert! Erziehungsberatung mit den Augen Ihres Kindes</title>
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		<title>Workshop: Umgang in schwierigen Situationen mit Kindern</title>
		<link>http://www.erziehenswert.at/vortraege/workshop-umgang-mit-schwierigen-situationen-mit-kindern/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 May 2012 11:33:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mareike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vorträge]]></category>

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		<description><![CDATA[Wo? VHS Brgittenau, 1200, Raffaelgasse 11
Wann? 23. Mai 2012 und 30. Mai 2012 von 18.00 bis 21.00
Anmeldung: 01/89174120000 oder office.brigittenau@vhs.at
Anmeldeschluss: 17. Mai 2012
Kursleitung: Mag.a Mareike Krieger
Inhalt: Wenn Kinder aus dem Rahmen fallen und Orientierung benötigen. Umgang in schwierigen Situationen. Wie mittels Nähe und Achtsamkeit bei Kindern ein kooperatives Verhalten erreicht werden kann und wie wirkungsvoll [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="color: #ff6600;">Wo?</span></strong> VHS Brgittenau, 1200, Raffaelgasse 11</p>
<p><strong><span style="color: #ff6600;">Wann?</span></strong> 23. Mai 2012 und 30. Mai 2012 von 18.00 bis 21.00</p>
<p><strong><span style="color: #ff6600;">Anmeldung: </span></strong>01/89174120000 oder office.brigittenau@vhs.at</p>
<p><strong><span style="color: #ff6600;">Anmeldeschluss:</span></strong> 17. Mai 2012</p>
<p><strong><span style="color: #ff6600;">Kursleitung: </span></strong>Mag.a Mareike Krieger</p>
<p><strong><span style="color: #ff6600;">Inhalt:</span></strong> Wenn Kinder aus dem Rahmen fallen und Orientierung benötigen. Umgang in schwierigen Situationen. Wie mittels Nähe und Achtsamkeit bei Kindern ein kooperatives Verhalten erreicht werden kann und wie wirkungsvoll Grenzen gesetzt werden können.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mein „schlimmes“ Kind – oder wie aus meinem Engel ein kleines Monster wurde</title>
		<link>http://www.erziehenswert.at/wissenswertes/mein-%e2%80%9eschlimmes%e2%80%9c-kind-%e2%80%93-oder-wie-aus-meinem-engel-ein-kleines-monster-wurde/</link>
		<comments>http://www.erziehenswert.at/wissenswertes/mein-%e2%80%9eschlimmes%e2%80%9c-kind-%e2%80%93-oder-wie-aus-meinem-engel-ein-kleines-monster-wurde/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 30 Mar 2012 15:31:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mareike</dc:creator>
				<category><![CDATA[wissenswertes]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Eltern, kennen Sie das auch?
Ihr Kind folgt nicht?
Es macht einfach nicht was sie ihm sagen oder worum sie es bitten?
Der kleine Racker trotzt, hat Wut- und Tobsuchtsanfälle?
Sohnemann oder Töchterchen schreit, ist aggressiv, frech und provoziert sie?
Der Nachwuchs will seinen Willen bei jeder Gelegenheit durchsetzen?
Wenn Ihnen diese Dinge bekannt vorkommen, dann lesen Sie weiter….

Was ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Eltern, kennen Sie das auch?</p>
<p>Ihr Kind <strong><span style="color: #ff9900;">folgt nicht</span></strong>?</p>
<p>Es<span style="color: #ff9900;"> <strong>macht</strong></span> einfach<strong> <span style="color: #ff9900;">nicht</span></strong><span style="color: #ff9900;"> <strong>was sie ihm sagen</strong></span> oder worum sie es bitten?</p>
<p>Der kleine Racker <strong><span style="color: #ff9900;">trotzt</span></strong>, hat <strong><span style="color: #ff9900;">Wut</span>-</strong> und <strong><span style="color: #ff9900;">Tobsuchtsanfälle</span></strong>?</p>
<p>Sohnemann oder Töchterchen <strong><span style="color: #ff9900;">schreit</span></strong>, ist <strong><span style="color: #ff9900;">aggressiv</span></strong>, <strong><span style="color: #ff9900;">frech</span> </strong>und<span style="color: #ff6600;"> <strong><span style="color: #ff9900;">provoziert</span></strong></span> sie?</p>
<p>Der Nachwuchs will <strong><span style="color: #ff9900;">seinen Willen</span></strong> bei jeder Gelegenheit<span style="color: #ff9900;"> <strong>durchsetzen</strong></span>?</p>
<p><strong><span style="color: #99cc00;"><span style="color: #99cc00;">Wenn Ihnen diese Dinge bekannt vorkommen, dann lesen Sie weiter….</span><span id="more-700"></span><br />
</span></strong></p>
<p>Was ist bloß mit dem Kind los? Diese Frage stellt man sich schon mal, wenn man sein eigenes Kind plötzlich nicht mehr versteht und aus dem lieben kleinen Engel ein richtiges Bengerl wird. Da können schon mal die Nerven blank liegen.</p>
<p>Der Grund ist oft, dass Kinder nach Grenzen suchen und versuchen diese auszudehnen. Wie weit kann ich gehen? Wo reißt Mama der Geduldsfaden? Wann ist bei Papa endgültig Schluss?</p>
<p>Wenn wir unklar in unseren Aussagen und Reaktionen sind, sind unsere Kinder verwirrt. Wenn wir inkonsequent und ambivalent handeln, denkt sich das Kind – „Ich probier mal aus wie es heute ist.“ „Vielleicht hab ich Glück und ich komm damit durch.“ Die Chance ist zumindest 50/50, dass die Mama oder der Papa nach gibt.</p>
<p><strong>Sollten Ihnen diese Dinge bekannt vorkommen und Sie möchten etwas daran ändern? </strong></p>
<p><strong>Vereinbaren Sie doch gleich Ihren persönlichen Beratungstermin!</strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff9900;">Wir können gemeinsam daran arbeiten, dass Ihr kleiner Engerl, zumindest meistens, sein Bengerl-Dasein sein ablegt. </span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff9900;">Call now: 0650/ 8403211</span></strong></p>
<p><strong><br />
Lesen Sie hier vorab schon einige Tipps, die wir gemeinsam auf Ihre persönliche Situation abstimmen und somit Ihr maßgeschneidertes Paket schnüren können!</strong></p>
<p><strong><span style="color: #99cc00;">Die Top 7 der Anti-„schlimmes“ Kind Tipps:</span></strong></p>
<ul>
<li><span style="color: #ff9900;">Konsequenz als Wunderwaffe</span>:</li>
</ul>
<p>Eine sehr wirksame Methode dem unerwünschten Verhalten des Kindes zu begegnen ist Konsequenz. Das klingt einfach, kostet aber oft einiges an Kraft es durch zu setzen, wenn man es nicht gewöhnt ist. Es ist wichtig den kids die Konsequenzen ihres Verhaltens klar zu machen. Was passiert bei nicht Einhalten der Regeln. Diese Konsequenzen müssen dann auch eingehalten werden.</p>
<ul>
<li><span style="color: #ff9900;">Wahlmöglichkeiten anbieten: </span></li>
</ul>
<p>Kinder wollen gerne selbstständig sein. Wird über sie bestimmt, werden sie oft wütend. Hier ist es hilfreich altersadäquate Wahlmöglichkeiten anzubieten. Zum Beispiel:  Ob das Kind Stiefel oder Sandalen im Winter anzieht,  steht nicht zur Diskussion, jedoch welche Stiefel kann das Kind wählen.</p>
<ul>
<li><span style="color: #ff9900;">auf Veränderungen/ Ablauf der Dinge vorbereiten:</span></li>
</ul>
<p>Ein weiterer kritischer Punkt ist erreicht, wenn Sohnemann oder Töchterchen sein Spiel unterbrechen soll, weil Bettzeit ist. Die Situation kann entspannt werden, wenn man das Kind rechtzeitig vorwarnt. Wenn sich das Kind auf die Situation einstellen kann geht es meist ruhig von statten und wird akzeptiert.</p>
<ul>
<li><span style="color: #ff9900;">Kooperation:</span></li>
</ul>
<p>Im Optimalfall erreichen Sie, dass ihr Kind kooperiert und dass will es auch. Dazu müssen Sie ihm aber erklären, warum etwas so ist, wie es ist. Es muss allerdings auch nichts zerredet werden. Befehle sollte man vermeiden, denn die provozieren den Aufstand. Ebenso wie nörgeln, denn das nervt jeden. Einfache klare Erklärungen reichen.</p>
<ul>
<li><span style="color: #ff9900;">Struktur im Tagesablauf:</span></li>
</ul>
<p>Struktur und bestimmte Rituale geben dem Kind Orientierung und Sicherheit. Speziell wenn sie die Uhrzeit noch nicht kennen, aber auch später wenn es etwas gibt auf das man sich verlassen kann und das den Tag in kleine Häppchen teilt.</p>
<ul>
<li><span style="color: #ff9900;">Verstärkung:</span></li>
</ul>
<p>Erfolgreiches Verhalten wird von Kindern wiederholt. Es ist ihnen egal, wie sie ans Ziel kommen. Der Erfolg zählt. Kinder lernen durch Versuch und Irrtum. Das bedeutet, dass sie wenn ihr Verhalten nicht zum Ziel führt, die Strategie ändern. Belohnen sie allerdings das unerwünschte Verhalten, wenn auch nicht bewusst, dann bleibt es weiter bestehen. Achtung: Aufmerksamkeit kann bereits eine „Belohnung“ sein.</p>
<ul>
<li><span style="color: #ff9900;">Wutanfälle:</span></li>
</ul>
<p>Wutanfälle können sehr heftig sein, selbst bei sehr kleinen Kindern. Sie kommen oft scheinbar aus dem Nichts und sind dann auch schnell wieder verschwunden, aber dazwischen wünscht man sich nur, dass es aufhört.</p>
<p><strong>Erste Hilfe bei Wutausbrüchen:</strong></p>
<ul>
<li> Hilfreich sind hier klare Regeln. Man sollte auch keinen Fall zu sehr darauf eingehen.</li>
<li> Ignorieren sie das Kind während es sich völlig hineinsteigert.</li>
<li> Bleiben sie ruhig bleiben und reagieren sie nicht auch emotional.</li>
<li>Bleiben sie trotzdem konsequent.</li>
<li>Diskutieren sie nicht mit Ihrem Kind, da es in dem Moment nicht ansprechbar ist.</li>
<li>Es ist hilfreich Konsequenzen vorher ab zu sprechen; z.B. Das Kind soll ins Zimmer gehen bis es sich beruhigt hat.</li>
<li>Es ist wichtig Verhaltensmuster zu durchbrechen, da es sonst meist zu einem hinein steigern kommt.</li>
<li>Das Kind muss erst „herunter kommen“, bevor es wieder ansprechbar ist.</li>
<li>Eine gute Methode ist das „Time-out“</li>
</ul>
<p><strong><span style="color: #99cc00;">Wenn Ihnen diese allgemeinen Tipps nicht reichen und sie gerne zum Experten Ihrer persönlichen kniffligen Erziehungssituation werden wollen, dann rufen Sie an und vereinbaren Sie gleich Ihr individuelles Coaching! 0650/ 8403211</span></strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>workshop: Erziehung ohne Strafen &#8211; das Konzept der logischen Konsequenzen</title>
		<link>http://www.erziehenswert.at/workshops-kurse/workshop-erziehung-ohne-strafen-das-konzept-der-logischen-konsequenzen/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Mar 2012 20:40:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mareike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Workshops & Kurse]]></category>

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		<description><![CDATA[Wann: Mittwoch, 25.04.2012; 18–21 Uhr &#124; 6 € &#124;
Wo: Volkshochschule Brigittenau, 1200, Raffaelgasse 11
Kursleitung: Mag. Mareike Krieger

Themenschwerpunkte:
Unterschied zwischen Loben und Ermutigen; Unterschied zwischen Strafe und Konsequenz; Wie führen diese Unterscheidungen zu Liebe und Respekt in der Familie? Der Abend bietet neben interessanten Informationen auch genügend Raum für individuelle Fragen und Diskussion.  Im Rahmen des Projekts Elternbildung!

Anmeldeschluss: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="color: #ff6600;">Wann: </span></strong>Mittwoch, 25.04.2012; 18–21 Uhr | 6 € |<br />
<span style="color: #ff6600;"><strong>Wo:</strong></span> Volkshochschule Brigittenau, 1200, Raffaelgasse 11<br />
<span style="color: #ff6600;"><strong>Kursleitung: </strong></span>Mag. Mareike Krieger<br />
<span style="font-weight: bold; color: #ff6600;"><br />
Themenschwerpunkte:</span></p>
<p>Unterschied zwischen Loben und Ermutigen; Unterschied zwischen Strafe und Konsequenz; Wie führen diese Unterscheidungen zu Liebe und Respekt in der Familie? Der Abend bietet neben interessanten Informationen auch genügend Raum für individuelle Fragen und Diskussion.  Im Rahmen des Projekts Elternbildung!<br />
<strong><br />
Anmeldeschluss:</strong> 18.04.2012</p>
<p><strong>jetzt anmelden unter:</strong><br />
Telefon 01 330 41 95</p>
<p><a title="Email an die Volkshochschule" href="mailto:office.brigittenau@vhs.at">office.brigittenau@vhs.at</a></p>
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		<title>workshop: Der Kindergarten als Bildungseinrichtung</title>
		<link>http://www.erziehenswert.at/workshops-kurse/workshop-der-kindergarten-als-bildungseinrichtung/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Mar 2012 20:38:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mareike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Workshops & Kurse]]></category>

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		<description><![CDATA[Wann: Mittwoch,  28.03.2012, 18–21 Uhr
Wo: Volkshochschule Brigittenau, 1200, Raffaelgasse 11
Kursleitung: Mag. Mareike Krieger
Themenschwerpunkte:
Unterschiede zwischen Kindergarten, Kindergruppe, Tageseltern;  Was kann der Kindergarten bieten? Wie wird im Kindergarten gearbeitet? Was bedeutet Bildungsarbeit? Worauf muss ich bei der Auswahl eines Kindergartens achten?
jetzt anmelden unter:
Telefon 01 330 41 95
office.brigittenau@vhs.at
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #ff6600;"><strong>Wann:</strong></span> Mittwoch,  28.03.2012, 18–21 Uhr<br />
<span style="color: #ff6600;"><strong>Wo: </strong></span>Volkshochschule Brigittenau, 1200, Raffaelgasse 11<br />
<span style="color: #ff6600;"><strong>Kursleitung:</strong></span> Mag. Mareike Krieger<br />
<span style="color: #ff6600;"><strong>Themenschwerpunkte:</strong></span></p>
<p>Unterschiede zwischen Kindergarten, Kindergruppe, Tageseltern;  Was kann der Kindergarten bieten? Wie wird im Kindergarten gearbeitet? Was bedeutet Bildungsarbeit? Worauf muss ich bei der Auswahl eines Kindergartens achten?</p>
<p><strong>jetzt anmelden unter:</strong><br />
Telefon 01 330 41 95<br />
<a title="Email an die Volkshochschule" href="mailto:office.brigittenau@vhs.at">office.brigittenau@vhs.at</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Unterschiede zwischen Mädels und Burschen in der Pubertät &#8211; erziehenswert! im Kurier</title>
		<link>http://www.erziehenswert.at/sonstiges/unterschiede-zwischen-madels-und-burschen-in-der-pubertat-erziehenswert-in-einem-interview-mit-dem-kurier/</link>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 21:07:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mareike</dc:creator>
				<category><![CDATA[sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[wissenswertes]]></category>

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		<description><![CDATA[Mag. Mareike Krieger stand dem Kurier als Expertin zur Verfügung.  Mehr dazu können sie nachlesen im online Kurier.
In der Pubertät und im Jugendalter tut sich einiges bei unseren Kindern. Sie stehen auf der Schwelle zum Erwachsen sein. Der Körper verändert sich und mit ihm Aussehen und Hormone. Es kommt häufig zu starken Stimmungsschwankungen &#8211; Himmelhochjauchzend und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mag. Mareike Krieger stand dem Kurier als Expertin zur Verfügung.  Mehr dazu können sie nachlesen im <a href="http://kurier.at/nachrichten/4482799-kurier-family-coach-zeiten-des-umbruchs.php" target="_blank">online Kurier.</a></p>
<p>In der Pubertät und im Jugendalter tut sich einiges bei unseren Kindern. Sie stehen auf der Schwelle zum Erwachsen sein. Der Körper verändert sich und mit ihm Aussehen und Hormone. Es kommt häufig zu starken Stimmungsschwankungen &#8211; Himmelhochjauchzend und zu Tode betrübt. In dieser Phase sind die Jugendlichen meist auf der Suche nach sich selbst. Diese Identitätsfindung ist nicht einfach und zieht eine Ablösung vom Elternhaus nach sich. Offene Gespräche werden seltener, eigene Meinungen werden lautstark vertreten, Türen knallen und die Welt ist in ihren Augen wahnsinnig ungerecht, weil sie sowieso keiner versteht.</p>
<p><span id="more-675"></span></p>
<p>Das Streben nach Selbstständigkeit gehört zu dieser Phase und ist für beide Seiten hart. Das Grenzen austesten und sich reiben ist sehr anstrengend.</p>
<p>Die Studie AIDA von Renate Valtin wies nach, dass Mädchen eine geringere ICH –Stärke und ein schwächeres Selbstwertgefühl als gleichaltrige Buben haben. Sie haben auch ein geringeres Vertrauen in ihre Leistungsfähigkeit und weniger Erfolgszuversicht als die Burschen. Selbst wenn Eltern sich bemühen ihre Kinder möglichst gleich zu erziehen wirken doch auch versteckte Erzieher mit wie zum Beispiel die Medien.</p>
<p><span style="color: #ff6600;">Leistungsknick in der Schule:</span> Oft ist in der Pubertät ein Leistungsabfall zu beobachten. Die Interessen ändern sich und andere Dinge wie Freunde und Freizeit werden wichtiger. Bei schlechten Leistungen oder auch bei anderen Vorkommnissen suchen Mädchen eher die Ursache bei sich und Burschen öfter außen.  (Mädchen führen eine schlechte Note eher auf zu wenig lernen oder dumm sein zurück, wobei Buben häufiger denken, dass der Test zu schwer oder der Lehrer schuld ist.)</p>
<p><strong><span style="color: #99cc00;">Typisch Mädchen?</span></strong></p>
<ul>
<li><span style="color: #ff6600;">Gewicht: </span>Mädchen halten sich gerne in Cliquen auf. Jedes Mädel ist bemüht zur in crowd zu gehören. Eine große Gefahr ist sicher der Faktor Gewicht. Dünn, dünner, am dünnsten. Bulimia nervosa und Anorexia nervosa sind Krankheiten, die nicht zu unterschätzen sind. Speziell bei intelligenten und sehr leistungsorientierten Mädchen tritt dieses Phänomen besonders häufig auf.</li>
</ul>
<ul>
<li><span style="color: #ff6600;">Aussehen: </span>Da die Mädchen besonderen Wert auf Ihr Aussehen legen. Sind Figur, Frisur, Kleidung, Schmuck- und Körperschmuck (Tatoos, Piercings) etc. ein großes Thema. Schwierig wird es, wenn jemand aus dem Rahmen fällt. Nicht die neuesten und coolsten Markenklamotten trägt.</li>
</ul>
<ul>
<li><span style="color: #ff6600;">peer groups:</span> Dazu gehören ist alles. Was wenn alle in der Gruppe rauchen, trinken oder etwas einwerfen? Ein nicht unerheblicher Teil macht mit um dazu zu gehören.</li>
</ul>
<ul>
<li><span style="color: #ff6600;">Sexualität: </span>Not a girl, not yet a woman. Stöckelschuhe, Miniröcke und Schminke machen aus 12-jährigen Super-Vamps. Es ist zum Teil nicht leicht rein aufgrund des Aussehens auf das Alter zu schließen. Dies bringt Mädchen manchmal in unangenehme Situationen. KO-Tropfen sind auch ein Thema.</li>
</ul>
<p><strong><span style="color: #99cc00;">Typisch Burschen?</span></strong></p>
<ul>
<li><span style="color: #ff6600;">Verhalten:</span> Burschen definieren sich meist mehr durch ihr Verhalten, obwohl das Aussehen auch bei ihnen immer wichtiger wird. Es wird viel Energie aufgewendet um den Mädels zu imponieren. Rauchen, Alkohol und manchmal auch Drogen gehören zum cool sein. Es braucht schon sehr viel Ich-Stärke sich dagegen auf zu lehnen.</li>
</ul>
<ul>
<li><span style="color: #ff6600;">Technische Geräte</span> spielen natürlich auch eine große Rolle. Das neueste i-phone oder i-pad sind nahezu ein Muss.</li>
</ul>
<ul>
<li><span style="color: #ff6600;">Aggression:</span> Oft sind Körper und Geist nicht gleich schnell in der Entwicklung. Da kann es schon mal passieren, dass der Jugendliche plötzlich von einer Situation überfordert ist. Auch die Hormone schießen in der Zeit über. Es kommt es dann manchmal zu Impulsdurchbrüchen bei denen es zu Raufereien und Gewalt kommt. Sowohl verbal als auch körperlich werden aufgestaute Emotionen abreagiert. Dies ist auch nicht weiter verwunderlich, da das Lernen zu einem sehr großen Teil über Imitation abläuft und die Jugendlichen nachahmen was sie zu Hause, im TV und in der peer group sehen.</li>
</ul>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p>Da die Pubertierenden auf der Suche nach ihrem Ich sind und schauen müssen „wer bin ich und wie bin ich“, sind sie oft leicht beeinflussbar. Sie probieren sich in verschiedenen Rollen aus und wollen sich in jedem Fall von den Eltern und Erwachsenen abgrenzen und unterscheiden. Dafür wollen sie aber umso stärker ihrer peer group angehören und dazu gehören. Dies ist sowohl bei Mädchen als auch bei Burschen so.</p>
<p>Ich denke, dass die Grenzen zwischen typisch männlich und typisch weiblich immer mehr verschwimmen. Natürlich gibt es Unterschiede, aber zum Beispiel gibt es immer mehr Burschen die regelmäßig zum Friseur gehen, sich die Augenbrauen zupfen und Masken auftragen und es gibt immer mehr Mädchen, die in Raufereien verwickelt sind.</p>
<p>Ich denke es ist ausschlaggebend in welchem Umfeld die Pubertierenden aufwachsen und welche Rollenvorbilder und –modelle sie haben.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kuscheltiere &#8211; aus Stoff oder ein echtes Tier zum Kuscheln?</title>
		<link>http://www.erziehenswert.at/wissenswertes/653/</link>
		<comments>http://www.erziehenswert.at/wissenswertes/653/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 15:16:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mareike</dc:creator>
				<category><![CDATA[wissenswertes]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.erziehenswert.at/?p=653</guid>
		<description><![CDATA[Das Magazin Bipa Baby &#8211; bb mom lud Mag. Mareike Krieger als Expertin zu einem Interview ein.
bb mom: Brauchen Kinder Kuscheltiere? Wenn ja, warum?
Mag. Mareike Krieger: Ja, aber nicht alle Kinder. Kuscheltiere können ein Übergangsobjekt sein, das dem Kind Sicherheit gibt, wenn die Bezugsperson gerade nicht anwesend ist. Es riecht vertraut und fühlt sich vertraut [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Magazin Bipa Baby &#8211; bb mom lud Mag. Mareike Krieger als Expertin zu einem Interview ein.</p>
<p><span style="color: #ff6600;">bb mom:</span> Brauchen Kinder Kuscheltiere? Wenn ja, warum?</p>
<p><span style="color: #99cc00;">Mag. Mareike Krieger: </span>Ja, aber nicht alle Kinder. Kuscheltiere können ein Übergangsobjekt sein, das dem Kind Sicherheit gibt, wenn die Bezugsperson gerade nicht anwesend ist. Es riecht vertraut und fühlt sich vertraut an. Speziell in unbekannten, neuen und beängstigenden Situationen kann ein Kuscheltier sehr beruhigend wirken.<span id="more-653"></span></p>
<p><span style="color: #ff6600;">bb mom:</span> Wie entscheidet sich ein Kind für sein Lieblingstier?</p>
<p><span style="color: #99cc00;">Mag. Mareike Krieger: </span>Die meisten Kinder wählen ihr Kuscheltier nach sehr individuellen und persönlichen Kriterien aus. Dazu gehören Geruch, Farbe, Oberfläche, Material, emotionaler Bezug,…</p>
<p> <span style="color: #ff6600;">bb mom:</span> Sagt die Wahl des Tieres irgendwas über die Persönlichkeit des Kindes aus?</p>
<p><span style="color: #99cc00;">Mag. Mareike Krieger:</span> Eine allgemeine Festschreibung wäre unprofessionell. Es gibt sicher manche, die dies tun, aber das gehört in die Sparte Horoskop und Co. Kinder wählen ihr Kuscheltier auch meist nicht nach der Art des Tieres, sondern nach vielen anderen Kriterien aus.</p>
<p><span style="color: #ff6600;">bb mom: </span>Tier oder Schmusedecke&#8230;egal oder nicht?</p>
<p><span style="color: #99cc00;">Mag. Mareike Krieger:  </span>Das ist Geschmackssache und hängt auch davon ab was dem Kind angeboten wird. Einer hat eine Windel, die schon löchrig und zerschlissen ist, ein anderer hat eine Kuscheldecke, wie bei den peanuts, wieder andere haben ein Tier und mache haben gar nichts. Kinder lassen sich auch nichts aufdrängen und entscheiden sehr selbstbewusst selber wer zum Liebling erkoren wird. Auch wenn die Mama eine anderes schöner oder praktischer findet.</p>
<p><span style="color: #ff6600;">bb mom: </span>Welche Tiere soll man Kindern anbieten, welche eher nicht?</p>
<p><span style="color: #99cc00;">Mag. Mareike Krieger: </span>Das hängt vom Alter ab. Umso jünger das Kind ist, umso mehr muss man auf die Sicherheit achten. Lose Knöpfe, Augen, etc. könnten sich lösen und verschluckt werden. Bei Babys sollte das Tier nicht zu klein sein, damit es das Kind gut greifen kann. Die Farben sollten klar und nicht zu grell sein. Ein gesticktes oder genähtes Gesicht sind empfehlenswert.</p>
<p><span style="color: #ff6600;">bb mom: </span>Wie erklärt man dem Kind, dass sein Tier weg ist (nachdem es verloren wurde..)?</p>
<p><span style="color: #99cc00;">Mag. Mareike Krieger: </span>Möglichst ehrlich und altersadäquat. Kinder kennen ihr Kuscheltier in und auswendig, daher sollte man ein heimliches Ersetzen vermeiden, da die Kinder es meist bemerken und dann sauer und enttäuscht sind, weil sie belogen wurden. Das beeinträchtigt das Vertrauen. Je nach Alter könnte man mit dem Kind überlegen was das Tier nun für Abenteuer erlebt. Speziell im magisch-animistischen Alter sind Kinder dafür sehr empfänglich.</p>
<p><span style="color: #ff6600;"> bb mom: </span>Sollte man Kinder irgendwann vom Kuscheltier entwöhnen, wie vom Schnuller?</p>
<p><span style="color: #99cc00;">Mag. Mareike Krieger: </span>Da Kuscheltiere meist eine Funktion erfüllen, wenn sie ein Kind sehr lange begleiten, sollte man überlegen, warum das Kind so daran festhält. Ist es verunsichert? Hat es Angst? Daran kann man dann arbeiten. Kinder wollen oft bei der Eingewöhnung in den Kindergarten ihr Kuscheltier mit nehmen, weil es ihm Sicherheit gibt. Es dient als Übergangsobjekt. Da es die Mama nicht dabei hat, kann es als Ersatz etwas von zu Hause mit nehmen, das ihm vertraut ist. Mit Einfühlungsvermögen und Geduld wird die Pädagogin dem Kind Sicherheit vermitteln, damit es sein Tier nicht mehr braucht. Schrittweise wird es oft abgebaut und es braucht das Tier dann nur noch kurz in der Früh, wenn es in die Gruppe kommt und dann wird es links liegen gelassen. Ganz ganz selten haben Kinder diese Tiere noch im Schulalter bei sich. Manchmal dienen sie als Einschlafhilfe und das ist völlig ok.</p>
<p><span style="color: #ff6600;">bb mom:</span>  Wie wichtig ist es, dass ein Kind mit einem (richtigen) Tier aufwächst (soziale Kompetenz..)?</p>
<p><span style="color: #99cc00;">Mag. Mareike Krieger: </span>Ein echtes Tier ist etwas Schönes, man sollte jedoch die Umstände in Betracht ziehen. Hat man genung Zeit und  Platz? Was erwartet man von ihm, will man kuscheln, oder beobachten? Wie alt ist das Kind? Welche Aufgaben und Verantwortung kann es übernehmen? Das Kind lernt durch ein Tier bestimmt, dass es auch Gefühle und Bedürfnisse hat und dass es darauf achten muss. Das Tier zeigt, wenn es nicht spielen will und will auch Gassi gehen oder fressen, wenn es einen nicht freut. Tiere spüren oft die Emotionen sehr stark und können Tröster sein. Ich würde sagen, dass es wunderschön ist, aber für die Entwicklung nicht unbedingt notwendig. Die Umstände müssen passen.</p>
<p><span style="color: #ff6600;">bb mom: </span>Welche Tiere sind für Kinder nicht geeignet (z.B. Hamster)?</p>
<p><span style="color: #99cc00;">Mag. Mareike Krieger:</span> Alle empfindliche Tiere sind ungeeignet. Auch die Eltern des Kindes spielen eine große Rolle. Wo liegen ihre Interessen? Sie müssen ein gutes Vorbild sein und sich auch kümmern wollen, denn ein Kind kann ein Tier nicht alleine versorgen. Die Erwachsenen müssen dem Kind zeigen, wie man mit dem Tier umgeht. Kinder sind oft sehr grob und ein Hamster kann zerquetscht werden, der Maus reißt leicht der Schwanz ab und dem Meerschweinchen können leicht die Beine gebrochen werden. Grundsätzlich kommen viele Tiere je nach Geschmack in Frage, aber die Eltern müssen mit machen und dem Kind den richtigen Umgang lernen. Hunde, wie Golden Retriever oder Collies sind sehr kinderlieb. Katzen sind kuschelig, aber oft sehr stur. Meerschweinchen und Hasen sind unkompliziert, aber sehr stressempfindlich. Hamster sind lustig, aber nachtaktiv und zum Kuscheln ungeeignet. Rennmäuse sind sehr witzig und lernbereit, aber können beißen. Man sieht es ist Geschmacksache und eine Frage des Umgangs. Passieren kann immer etwas, aber bei artgerechter Haltung kann die Familie viel Freude mit einem Tier haben.</p>
<p> <span style="color: #ff6600;">bb mom:</span> Welches Haustier ist am geeignetsten für 0-3 jährige?</p>
<p><span style="color: #ff6600;">Mag. Mareike Krieger: <span style="color: #000000;">Das ist eine</span> </span>Sicherheitsfrage, da Kleinkinder recht grob sind, auch wenn sie es nicht böse meinen. In diesem Alter braucht man noch kein eigenes Tier. Jedoch kann sich das Kind mit nahezu jedem Tier zusammengewöhnen, das in der Familie lebt. Wichtig ist, dass die Eltern auf den richtigen Umgang achten.</p>
<p><span style="color: #ff6600;">bb mom: </span>Wenn das Haustier vor dem Kind da war, auf was muss man achten?</p>
<p><span style="color: #99cc00;">Mag. Mareike Krieger:  <span style="color: #000000;">Auf einen E</span></span><span style="color: #000000;">ingewöhnungsphase zu Beginn, denn es kann sehr schnell zu </span>Eifersucht kommen.Tiere können eifersüchtig reagieren, wenn sie plötzlich nicht mehr der alleinige Liebling sind.  Es kann auch zu Revierkämpfen kommen und das Tier will eventuell seinen Platz verteidigen. BesondereVorsicht ist geboten, wenn das Tier größer ist als das Baby, denn dann kann das Beuteschema zum tragen kommen. Man muss dem Tier unbedingt klar machen, dass das Baby über ihm steht in der Rangordnung. Für das Tier sind die Familienmitglieder wie ein Rudel. Allerdings sollte man das Tier nicht links liegen lassen um die Eifersucht nicht zu schüren. Lassen sie Ihr Baby niemals mit dem Tier alleine. Eine Katze könnte sich auf das Gesicht des Babys legen, wenn sie ins Kinderbettchen springt. Vorsicht auch bei Krankheitserregern (abschlecken). Etablieren sie von Anfang an klare Regeln!</p>
<p> <span style="color: #ff6600;">bb mom: </span>Wann kann es für das Baby gefährlich werden?</p>
<p><span style="color: #99cc00;">Mag. Mareike Krieger:</span> Bei falschem Umgang kann es sehr schnell gefährlich werden.Es könnte sein, dass das  Tier aggressiv reagiert. Tieren sind immer unberechenbar. Besonders gefährlich ist es, wenn das Tier und das Kind ohne Aufsicht alleine zusammen sind. Auch Allergien können bedrohlich sein.</p>
<p>Die  Artikel können Sie im Bipa-Baby-Magazin bb mom Ausgabe Herbst 2011 auf S.52 &#8211; 54 &#8220;Tierisch gute Freunde&#8221; und S.56 -57 &#8220;Immer auf Kuschelkurs&#8221; nachlesen.</p>
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		<title>Die un-g&#8217;sunde Watschn &#8211; Ein Interview mit erziehenswert!</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 14:26:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mareike</dc:creator>
				<category><![CDATA[wissenswertes]]></category>

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		<description><![CDATA[Das neue Frauenportal sunny7.at schrieb gerade  einen Artikel über Alternativen zur &#8220;g&#8217;sunden Watschen&#8221;. erziehenswert! Gründerin Mag. Mareike Krieger wurde dazu interviewt.
sunny7: Ist die &#8220;g&#8217;sunde Watsche&#8221; (leichter Klaps) heute noch eine vertretbare Erziehungsmethode?
Mareike Krieger: Die sogenannte „g’sunde Watschn“ ist und war niemals eine vertretbare Erziehungsmethode. Meist ist es eine Kurzschlusshandlung, wenn den Eltern die Nerven durchgehen. Ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das neue Frauenportal sunny7.at schrieb gerade  einen Artikel über Alternativen zur &#8220;g&#8217;sunden Watschen&#8221;. <span style="color: #99cc00;">erziehenswert!</span> Gründerin Mag. Mareike Krieger wurde dazu interviewt.</p>
<p><span style="color: #ff6600;">sunny7: </span>Ist die &#8220;g&#8217;sunde Watsche&#8221; (leichter Klaps) heute noch eine vertretbare Erziehungsmethode?</p>
<p><span style="color: #99cc00;">Mareike Krieger:</span> Die sogenannte „g’sunde Watschn“ ist und war niemals eine vertretbare Erziehungsmethode. Meist ist es eine Kurzschlusshandlung, wenn den Eltern die Nerven durchgehen. <span id="more-650"></span>Ich denke, dass Eltern auch selten mit Absicht und vorsätzlich „eine Watsche“ austeilen, weil sie glauben, dass dies eine adäquate Methode ist. Meist stehen Überforderung und Gereiztheit im Vordergrund und im Nachhinein tut es den Eltern oft leid. Umso mehr Alternativen den Eltern zur Verfügung stehen, die sie auch in einer Stresssituation einfach anwenden können, desto seltener müssen sie sich von ihren Gefühlen überschwemmen lassen.</p>
<p> <span style="color: #ff6600;">sunny7: </span>Was lernt ein Kind, wenn es mit Schlägen – sei es &#8220;nur&#8221; ein leichter Klaps auf den Po &#8211; bestraft wird?</p>
<p><span style="color: #99cc00;">Mareike Krieger: </span>Wenn das Kind durch Schläge überhaupt etwas lernt, dann dass man mit Gewalt Probleme, Streit, etc. lösen kann. Sie probieren dies auch gleich beim Nächstschwächeren aus und dies kann der kleine Bruder, die Freundin oder der Hund sein.</p>
<p><span style="color: #ff6600;"> sunny7: </span>Welche Alternativen zum Schlagen empfehlen Sie?</p>
<p><span style="color: #99cc00;">Mareike Krieger:</span> Die beste Alternative ist Konsequenz. Klare Regeln und eine eindeutige Kommunikation mit dem Kind vermeiden schon im Vorfeld, dass die Situation eskaliert. Auch ein „time out“ kann hilfreich sein, wenn sich die Gemüter aufheizen. Sowohl der Erwachsene als auch das Kind können kurz aus der Situation heraus gehen um sich zu beruhigen und herunter zu kommen. In der Erziehungsberatung bei „erziehenswert!“kann man solche Methoden sehr leicht und schnell erlernen.</p>
<p> <span style="color: #ff6600;">sunny7: </span>Was ist der größte Denkfehler von Eltern, die Ihre Kinder mit einem Klaps bestrafen?</p>
<p><span style="color: #99cc00;">Mareike Krieger: </span>Einer der größten Denkfehler ist sicher, dass die Redensart “das hat noch keinem geschadet“ leider noch immer kursiert. Kinder tragen immer seelische Wunden davon. Nicht so sehr der körperliche Schmerz ist das Schlimmste, sondern die seelische Pein, dass einem der Mensch den man am meisten liebt, weh tut.</p>
<p>Den Artikel können Sie unter: <a href="http://sunny7.at/family/erziehung/probleme/die-ung-sunde-watsch-n">http://sunny7.at/family/erziehung/probleme/die-ung-sunde-watsch-n</a>  lesen.</p>
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		<title>Viele neue Artikel im Shop</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Nov 2011 15:46:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mareike</dc:creator>
				<category><![CDATA[sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Rechtzeitig vor Weihnachten gibt es brandneue Artikel in unserem Shop.
Nur hier erhältlich &#8211; exklusiv bei erziehenswert!
Viel Spaß beim Shoppen!
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rechtzeitig vor Weihnachten gibt es <strong><span style="color: #99cc00;">brandneue Artikel</span></strong> in unserem Shop.</p>
<p>Nur hier erhältlich &#8211; <span style="color: #ff6600;">exklusiv bei erziehenswert!</span></p>
<p>Viel Spaß beim Shoppen!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>erziehenswert! Urlaubstipp mit Kindern</title>
		<link>http://www.erziehenswert.at/wissenswertes/erziehenswert-urlaubstipp-mit-kindern/</link>
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		<pubDate>Sun, 28 Aug 2011 18:04:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mareike</dc:creator>
				<category><![CDATA[wissenswertes]]></category>

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		<description><![CDATA[Oman &#8211; Muscat &#8211; Shangri La&#8217;s Barr Al Jissah Resort &#38; Spa
Das Shangri La Barr Al Jissah Resort ist in drei Hotelkomplexe unterteilt (Al Waha &#8211; Die Oase, Al Bandar &#8211; Das Dorf, Al Husn &#8211; Das Schloss) und liegt eingebettet in die roten Felsen die das Resort umrahmen. An der Vorderseite sieht man die herrliche Bucht mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="color: #ff6600;">Oman &#8211; Muscat &#8211; Shangri La&#8217;s Barr Al Jissah Resort &amp; Spa</span></strong></p>
<p><span style="color: #000000;">Das Shangri La Barr Al Jissah Resort ist in drei Hotelkomplexe unterteilt (Al Waha &#8211; Die Oase, Al Bandar &#8211; Das Dorf, Al Husn &#8211; Das Schloss) und liegt eingebettet in die roten Felsen die das Resort umrahmen. An der Vorderseite sieht man die herrliche Bucht mit Privatstrand. Die schöne Hotelanlage ist zu Recht 2010 zum besten Resort der Welt gewählt worden.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Das Al Waha Resort ist ein Familienhotel mit vielen tollen Aktivitäten und Bereichen für Kinder. <span id="more-631"></span></span></p>
<ul>
<li><span style="color: #000000;"><span style="color: #99cc00;">turtle zone:</span> Im Kinderclub gibt es spezielle Angebote für Kinder. Kinderparadies mit Spielen, Aktivitäten und vielem mehr &#8211;  parents not allowed <img src='http://www.erziehenswert.at/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </span></li>
</ul>
<p><span style="color: #000000;"> </span></p>
<ul>
<li><span style="color: #000000;"><span style="color: #99cc00;">übersichtlicher Poolbereich:</span> Hier finden sich Kinder gut zurecht. Es gibt einen großen Pool mit Wasseraktivitäten (Wasserball,&#8230;) und einen eigenen Kleinkinderpool mit Springbrunnen. Die Anlage ist von schattenspendenden Dattelpalmen umgeben.</span></li>
</ul>
<p><span style="color: #000000;"> </span></p>
<ul>
<li><span style="color: #000000;"><span style="color: #99cc00;">Wasserspielplatz:</span> Der Wasserspielplatz bietet viel Platz zum Experimentieren und Spielen. </span></li>
</ul>
<p><span style="color: #000000;"> </span></p>
<ul>
<li><span style="color: #000000;"><span style="color: #99cc00;">lazy river:</span> Der künstlich angelegte Fluss ist 500 m lang und mit Riesenwasserreifen zu befahren. Man kann sich gemütlich zwischen tropischen Pflanzen treiben lassen. Ein unsagbarer Spaß für Groß und Klein.</span></li>
</ul>
<p><span style="color: #000000;"> </span></p>
<ul>
<li><span style="color: #000000;"><span style="color: #99cc00;">Kamel reiten:</span> Ab und zu kommt am Nachmittag ein Beduine mit zwei Kamelen an den Strand. Man kann sie streicheln, füttern oder auf ihnen reiten.</span></li>
</ul>
<p><span style="color: #000000;"> </span></p>
<ul>
<li><span style="color: #000000;"><span style="color: #99cc00;">turtle talk:</span> Der Privatstrand wird von Wasserschildkröten zur Eiablage genutzt. Jeden Tag um 17 Uhr bringt der turtle ranger die Gäste auf den neuesten Stand. Er zeigt die Nistplätze her und man kann die Zimmernummer hinterlassen, um informiert zu werden, wenn eine Schildkröte zur Eiablage an Land kommt, bzw. wenn junge Schildkröten schlüpfen, dann kann man sie dabei beobachten.</span></li>
</ul>
<p><span style="color: #000000;"> </span></p>
<ul>
<li><span style="color: #000000;"><span style="color: #99cc00;">dolphin watching:</span> Neben dem Resort befindet sich ein Tauchclub. Neben Schnorchel- und Tauchausflügen kann man auch Bootstouren buchen, um frei lebende Delfine zu beobachten.</span></li>
</ul>
<p><span style="color: #000000;">Wer möchte kann auch alle Angebote des Al Bandar Resorts (Businesshotel) nutzen. Hier gibt es ein Jacuzzi, Wasserliegen, Pools mit Wasserfällen und viele verschiedene Restaurants.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Außerdem können sich Mama und Papa im CHI &#8211; the Spa, dem Wellnessbereich verwöhnen lassen.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"> </span><span style="color: #000000;">Besuchen Sie die website und machen Sie sich selber ein Bild. Es gibt auch sehr schöne Fotos, die einen Überblick vermitteln: <a href="http://www.shangri-la.com/en/property/muscat/barraljissahresort/rooms/aboutalwahahotel">http://www.shangri-la.com/en/property/muscat/barraljissahresort/rooms/aboutalwahahotel</a></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Der perfekte Urlaub für Familien!</span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>„Umgang mit traumatisierten Kindern“</title>
		<link>http://www.erziehenswert.at/wissenswertes/%e2%80%9eumgang-mit-traumatisierten-kindern%e2%80%9c/</link>
		<comments>http://www.erziehenswert.at/wissenswertes/%e2%80%9eumgang-mit-traumatisierten-kindern%e2%80%9c/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 07 Jul 2011 15:44:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mareike</dc:creator>
				<category><![CDATA[wissenswertes]]></category>

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		<description><![CDATA[ (basierends auf dem Buch „Erste Hilfe für traumatisierte Kinder“ von Andreas Krüger)
Was ist ein Trauma?
Eine traumatische Situation  ist eine für das Kind extreme, existentielle Bedrohung. Bei der es sich selbst, seine körperliche und seelische Einheit oder andere Menschen als bedroht erlebt. Das Kind  hat das Gefühl ohnmächtig zu sein und nichts tun können.
Die Folgen des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong>(basierends auf dem Buch „<em>Erste Hilfe für traumatisierte Kinder“ </em>von Andreas Krüger<em>)</em></p>
<h2><span style="color: #99cc00;">Was ist ein Trauma?</span></h2>
<p>Eine traumatische Situation  ist eine<strong> </strong>für das Kind extreme, existentielle Bedrohung. Bei der es sich selbst, seine körperliche und seelische Einheit oder andere Menschen als bedroht erlebt. Das Kind<strong> </strong> hat das Gefühl ohnmächtig zu sein und nichts tun können.</p>
<p>Die Folgen des Traumas sind, dass das Herz ist wie schockgefroren ist und gefroren kann es nicht weinen. <strong> </strong>Bei einer<strong> </strong>Psychotrauma – Folgestörung  ist ein hinschauen nicht möglich, weil dies wieder eine neue Schocksituation bedeuten kann.<strong></strong></p>
<p>Oft wird die Vergangenheit mit der Gegenwart verwechselt. Trigger (Hinweisreize) können  traumatischen Stress erneut auslösen (Bilder, Geräusche, Berührungen,…).<span id="more-600"></span></p>
<h3><span style="color: #ff6600;">Typische Schockzeichen beim Kind</span></h3>
<ul>
<li>Psychische Zeichen z.B. Gefühl von existentieller Angst, Gefühllosigkeit, neben sich stehen</li>
<li>Innere körperliche Zeichen z.B. Gefühl von Schwindel, Übelkeit, Ekel, Atemnot, Herz rasen</li>
<li>Äußerlich sichtbare körperliche Zeichen z.B. Blässe, Zittern, Schwitzen</li>
</ul>
<h3><span style="color: #ff6600;">Schutzfaktoren vor Trauma-Folgestörung- Resilienz</span></h3>
<ul>
<li>Tragende familiäre Beziehungen</li>
<li>Extrovertiertheit, Selbstbewusstsein</li>
<li>Fördernde außerfamiliäre soziale Umwelt</li>
<li>Emotional kompetente Bezugspersonen</li>
<li>Reichhaltiges Repertoire an Bewältigungsstrategien</li>
</ul>
<p>Plötzlich auftretende „sinnvolle“ Zeichen einer Extrembelastung sind ein Schutzmechanismus des Körpers. Dies muss man von längerfristigen Reaktionen mit Krankheitswert unterscheiden.</p>
<p>Von einer Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)  spricht man zum Beispiel erst, wenn die Symptome länger als ein Monat nach den Ereignissen auftreten.</p>
<h2><span style="color: #99cc00;">Posttraumatische Belastungsstörung – für Kinder typische Krankheitszeichen</span></h2>
<p><strong><span style="color: #ff6600;">Man spricht von 4 Symptomgruppen, die sind typisch nach einer Traumatisierung</span></strong></p>
<ul>
<li><strong>Hyperarousal:</strong></li>
</ul>
<p>Zeichen der Übererregung z.B. motorisch hyperaktiv, Ein- und Durchschlafschwierigkeiten, Schreckhaftigkeit, erhöhte Reizbarkeit, aggressive Impulsdurchbrüche, Konzentrationsschwierigkeiten, Stimmungsschwankungen</p>
<ul>
<li><strong>Intrusionen:</strong></li>
</ul>
<p>Wiederkehrende überwältigende Erinnerungen wie Bilderstürme, Empfindungen, Flashbacks und Alpträumen: plötzliche und &#8216;lebendige&#8217; Erinnerungen, die  überwältigen und aufs neue traumatisieren</p>
<ul>
<li><strong>Vermeidungsverhalten und veränderte Bewusstseinszustände (Dissoziation):</strong></li>
</ul>
<p>Vermeidung von Orten, Tätigkeiten, Stichworten, Menschen, die etwas mit dem Ereignis zu tun haben:<br />
Vermeidung von Gedanken, Gefühlen, oder Gesprächen, die das Trauma zum Thema haben<br />
 Die Unfähigkeit, sich an wichtige Details der Situation zu erinnern.<br />
 Die Unfähigkeit, Trauer, Verlust oder Ärger während des traumatisierenden Ereignisses bewirkt, dass das Trauma auch weiterhin nachwirkt, ohne dass das dem Opfer bewusst wäre. Depression und sogar Schuldgefühle (weil man z.B. als einziger einen Unfall überlebt hat) sind oft die Folgen.</p>
<ul>
<li><strong>Kindliche Anzeichen einer Trauma-Folgestörung </strong></li>
</ul>
<p>Regression, Aggression (Angriff ist die beste Verteidigung), Erstarrung (Marasmus)</p>
<p>Gefühlsreaktionen: Schuldgefühle, Misstrauen, Verminderung des Selbstwertgefühls</p>
<h3><span style="color: #ff9900;">Mögliche Ursachen einer psychischen Traumatisierung</span></h3>
<ul>
<li><strong>Naturkatastrophen:</strong></li>
<li><strong>Technische Unfälle:</strong></li>
<li><strong>Menschliche Gewalt:</strong> außerfamiliäre Gewalt, innerfamiliäre Gewalt</li>
<li><strong>Sexueller Missbrauch:</strong> körperlicher und seelischer Missbrauch<strong>  </strong></li>
<li><strong>Verlust eines nahestehenden Menschen</strong></li>
<li><strong>Besonderheiten terroristischer Gewalt</strong></li>
</ul>
<h2><span style="color: #99cc00;">Umgang mit psychischer Traumatisierung bei Kindern</span></h2>
<h3> <span style="color: #ff9900;">Was das Kind unmittelbar nach dem Schock braucht?</span></h3>
<ul>
<li>Schutz vor Leuten, Gerüchen, Geräuschen</li>
<li>Sicherheit und Trost</li>
<li>Da sein und das Kind nicht alleine lassen</li>
<li>Aufmerksamkeit und Geborgenheit</li>
</ul>
<h3><span style="color: #ff9900;">Einige Zeit nach der traumatisierenden Situation</span></h3>
<h3>Den Dingen Namen geben</h3>
<p>Oft fühlen sich die Kinder hilflos, weil sie nicht wissen was mit ihnen geschieht</p>
<p>Es ist entlastend, wenn man dem Kind vermittelt, dass man weiß was mit  ihm passiert und in ihm vorgeht</p>
<ul>
<li>Die Seele ist verletzt</li>
<li>Das Gehirn schaltet auf eine Notfallprogramm</li>
<li>Die Symptome sind lästig, aber nützlich  (3 Kreise – Zwiebel)</li>
<li>Stopp – Regel, wenn Kind sich unwohl fühlt, zu aufgewühlt ist,…</li>
</ul>
<h3>Altersbedingte Maßnahmen</h3>
<p><strong>Jüngere Kinder: </strong></p>
<ul>
<li>Nähe und Zuwendung</li>
<li>Viel Ruhe</li>
<li>Geregelter Tagesablauf</li>
<li>Unnötige Trennungen vermeiden</li>
<li>Körperlichen Stress vermeiden (Schlafentzug, Hitze, Kälte, Lärm, Hunger,..)</li>
</ul>
<p><strong>Mittlere Kinder: (Grundschulalter)</strong></p>
<ul>
<li>Am leichtesten, aufgeschlossener aufgrund der Latenzphase</li>
<li>Über Bedürfnisse sprechen</li>
<li>Angebote für Körper, Seele und Geist</li>
<li>Sicherheit und Halt</li>
</ul>
<p><strong>Ältere Kinder:</strong></p>
<ul>
<li>Coolness – oft zu Beginn keine Hilfe annehmen</li>
<li>Verständnis zeigen</li>
<li>„Wie immer“ sein</li>
<li>Geduldig sein</li>
<li>„Gummibandprinzip“ – nachgiebig, geduldig, letztendlich standhaft</li>
<li>Fels in der Brandung</li>
</ul>
<h2><span style="color: #99cc00;">Praktische Übungen</span></h2>
<h3><span style="color: #ff9900;">Heilende Wirkung der Vorstellungskraft</span></h3>
<p>Fantasie und Vorstellungskraft sind bei Kindern unglaublich stark. Schöne Erinnerungen und Vorstellungen sollen geschaffen werden.</p>
<h3><span style="color: #ff9900;">Spielerischen Übungen dienen:</span></h3>
<ol>
<li>Der Stabilisierung des Psychischen Zustandes</li>
<li>Der Distanzierung von Erinnerungen an das Trauma und damit zusammenhängenden Gedanken</li>
<li>Der „inneren Wundpflege“ von Anteilen im Kind oder Jugendlichen, die durch die Ereignisse verletzt wurden</li>
</ol>
<ul>
<li><strong>Gepäck ablegen: </strong>alles was man nicht braucht in einen Koffer packen und ablegen, aussortieren</li>
<li><strong>Schatzkiste:</strong> kleine Kinder Schatzkiste basteln, jeden Tag bunten Schnipsel oder Stein,.. als Symbol für schöne Erfahrung hinein legen</li>
<li><strong>Tagebuch:</strong> gute Erfahrungen nieder schreiben, auch kleine – an schlechten Tagen darauf zurück greifen</li>
<li><strong>Traumfänger: </strong>gegen böse Träume</li>
<li><strong>Tresor:</strong> überschießende Gefühle – Wut, Angst, Verzweiflung in gedachten oder gemalten Tresor sperren, bis man sie wieder raus holen möchte</li>
<li><strong>Regler im Kopf:</strong> vorstellen – Gefühle in der Vorstellung herunter drehen</li>
</ul>
<h3><span style="color: #ff9900;">Spiel, Kreativität und Körperlichkeit</span></h3>
<p>Es ist wichtig gut für den Körper zu sorgen, da er die Hülle der Seele ist.</p>
<p>Auch Bewegung ist wichtig , da Stresshormone abgebaut werden können.</p>
<p>Spielen ist die Verbindung zwischen dem Außen und Innen, also der Weg zur Seele.</p>
<p>Die „heile Welt“ während des Spielens bietet Zeit zur Erholung und zur Heilung.</p>
<h3><span style="color: #ff9900;">Literatur</span></h3>
<p>Krüger, Andreas: <em>Erste Hilfe für traumatisierte Kinder</em> – Mannheim: Walter Verlag 2010</p>
<p><a href="http://www.traumatherapie.org/">http://www.traumatherapie.org/</a></p>
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