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  • Mag.Mareike Krieger

Mein „schlimmes“ Kind – oder wie aus meinem Engel ein kleines Monster wurde

Liebe Eltern, kennen Sie das auch?

Ihr Kind folgt nicht?

Es macht einfach nicht was sie ihm sagen oder worum sie es bitten?

Der kleine Racker trotzt, hat Wut und Tobsuchtsanfälle?

Sohnemann oder Töchterchen schreit, ist aggressiv, frech und provoziert sie?

Der Nachwuchs will seinen Willen bei jeder Gelegenheit durchsetzen?

Wenn Ihnen diese Dinge bekannt vorkommen, dann lesen Sie weiter….

Was ist bloß mit dem Kind los? Diese Frage stellt man sich schon mal, wenn man sein eigenes Kind plötzlich nicht mehr versteht und aus dem lieben kleinen Engel ein richtiges Bengerl wird. Da können schon mal die Nerven blank liegen.

Der Grund ist oft, dass Kinder nach Grenzen suchen und versuchen diese auszudehnen. Wie weit kann ich gehen? Wo reißt Mama der Geduldsfaden? Wann ist bei Papa endgültig Schluss?

Wenn wir unklar in unseren Aussagen und Reaktionen sind, sind unsere Kinder verwirrt. Wenn wir inkonsequent und ambivalent handeln, denkt sich das Kind – „Ich probier mal aus wie es heute ist.“ „Vielleicht hab ich Glück und ich komm damit durch.“ Die Chance ist zumindest 50/50, dass die Mama oder der Papa nach gibt.

Sollten Ihnen diese Dinge bekannt vorkommen und Sie möchten etwas daran ändern?

Vereinbaren Sie doch gleich Ihren persönlichen Beratungstermin!

Wir können gemeinsam daran arbeiten, dass Ihr kleiner Engerl, zumindest meistens, sein Bengerl-Dasein sein ablegt.


Lesen Sie hier vorab schon einige Tipps, die wir gemeinsam auf Ihre persönliche Situation abstimmen und somit Ihr maßgeschneidertes Paket schnüren können!

Die Top 7 der Anti-„schlimmes“ Kind Tipps:

  • Konsequenz als Wunderwaffe:

Eine sehr wirksame Methode dem unerwünschten Verhalten des Kindes zu begegnen ist Konsequenz. Das klingt einfach, kostet aber oft einiges an Kraft es durch zu setzen, wenn man es nicht gewöhnt ist. Es ist wichtig den kids die Konsequenzen ihres Verhaltens klar zu machen. Was passiert bei nicht Einhalten der Regeln. Diese Konsequenzen müssen dann auch eingehalten werden.

  • Wahlmöglichkeiten anbieten:

Kinder wollen gerne selbstständig sein. Wird über sie bestimmt, werden sie oft wütend. Hier ist es hilfreich altersadäquate Wahlmöglichkeiten anzubieten. Zum Beispiel:  Ob das Kind Stiefel oder Sandalen im Winter anzieht,  steht nicht zur Diskussion, jedoch welche Stiefel kann das Kind wählen.

  • auf Veränderungen/ Ablauf der Dinge vorbereiten:

Ein weiterer kritischer Punkt ist erreicht, wenn Sohnemann oder Töchterchen sein Spiel unterbrechen soll, weil Bettzeit ist. Die Situation kann entspannt werden, wenn man das Kind rechtzeitig vorwarnt. Wenn sich das Kind auf die Situation einstellen kann geht es meist ruhig von statten und wird akzeptiert.

  • Kooperation:

Im Optimalfall erreichen Sie, dass ihr Kind kooperiert und dass will es auch. Dazu müssen Sie ihm aber erklären, warum etwas so ist, wie es ist. Es muss allerdings auch nichts zerredet werden. Befehle sollte man vermeiden, denn die provozieren den Aufstand. Ebenso wie nörgeln, denn das nervt jeden. Einfache klare Erklärungen reichen.

  • Struktur im Tagesablauf:

Struktur und bestimmte Rituale geben dem Kind Orientierung und Sicherheit. Speziell wenn sie die Uhrzeit noch nicht kennen, aber auch später wenn es etwas gibt auf das man sich verlassen kann und das den Tag in kleine Häppchen teilt.

  • Verstärkung:

Erfolgreiches Verhalten wird von Kindern wiederholt. Es ist ihnen egal, wie sie ans Ziel kommen. Der Erfolg zählt. Kinder lernen durch Versuch und Irrtum. Das bedeutet, dass sie wenn ihr Verhalten nicht zum Ziel führt, die Strategie ändern. Belohnen sie allerdings das unerwünschte Verhalten, wenn auch nicht bewusst, dann bleibt es weiter bestehen. Achtung: Aufmerksamkeit kann bereits eine „Belohnung“ sein.

  • Wutanfälle:

Wutanfälle können sehr heftig sein, selbst bei sehr kleinen Kindern. Sie kommen oft scheinbar aus dem Nichts und sind dann auch schnell wieder verschwunden, aber dazwischen wünscht man sich nur, dass es aufhört.

Erste Hilfe bei Wutausbrüchen:

  • Hilfreich sind hier klare Regeln. Man sollte auch keinen Fall zu sehr darauf eingehen.

  • Ignorieren sie das Kind während es sich völlig hineinsteigert.

  • Bleiben sie ruhig bleiben und reagieren sie nicht auch emotional.

  • Bleiben sie trotzdem konsequent.

  • Diskutieren sie nicht mit Ihrem Kind, da es in dem Moment nicht ansprechbar ist.

  • Es ist hilfreich Konsequenzen vorher ab zu sprechen; z.B. Das Kind soll ins Zimmer gehen bis es sich beruhigt hat.

  • Es ist wichtig Verhaltensmuster zu durchbrechen, da es sonst meist zu einem hinein steigern kommt.

  • Das Kind muss erst „herunter kommen“, bevor es wieder ansprechbar ist.

  • Eine gute Methode ist das „Time-out“



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